Google Wave Nutzung
27. Januar 2010
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Kategorien : Google Wave, Tutorial,

Google Wave hat es in den letzten Wochen geschafft erst mal einen ziemlichen Hype zu verursachen, danach dann oft den Kommentar ausgelöst “oh, das ist ja wie skype” und wurde dann z.T. mit Häme bedacht, da die Möglichkeiten Wave zu nutzen wohl weder User noch Entwicklern (so klang es ja im Vorstellungsvideo bereits an) vollständig klar sind.
Also die Frage – was kann Wave und wie kann man es nutzen?
Eckdaten meiner Wave Nutzung:
Nach dem anfänglichen “woaah ist das cool, lass mal in echzeit unsere Artikel bearbeiten”, habe ich Wave recht bald einen ernsten Versuch zugestanden und versucht verschiedene Projekte mit verschiedenen Personen über Wave abzuwickeln.
Aktuell sind 34 Waves in meiner Inbox (waren insgesamt mal 50 mehr aber einige fertige Sachen sind dann unfollowed worden).
Themen sind sehr vielseitig von Wissenssammlung, Terminplanung , Brainstorming bis zur Abwicklung kompletter Projekte wie z.B. Hendriks Charity Sabatical haben wir alles mal versucht.
Erstes Fazit Google Wave Nutzung
Wave ist gewöhnugnsbedürftig, keine Frage aber ich bin der Meinung, dass es ein gutes Tool ist für Onlinekooperation (und nein, ich bin kein “alles von Google ist gut”-Vorbeter), folgende Erkenntnisse in der Übersicht:
- Man muss sich disziplinieren, dass man die Waves nicht vollmüllt mit Smalltalk. Es ist okay am Anfang eines Meetings kurz über das letzte Wochenende oder das die kommende Firmenfeier zu reden, in einer Wave hat sowas wie “seid ihr noch gut nach hause gekommen Samstag” nix zu suchen
- Halte deine Inbox sauber: Testwaves ab in den Papierkorb, erledigte Waves unfollowen
- lieber eine Wave mehr machen für größere Projekte: der Versuch die gesamte Planung nebst Feedback für den myLugo Weinratgeber bei Facebook über eine einzelne Wave abzubilden war total unübersichtlich, daher lieber trennen nach Themen z.B. Funktionalität, Design, Text, Testing & Debugging
- sei bereit Posts zu löschen: erledigte Aufgaben, veraltete Informationen oder Fluff wie “das essen heute war voll unlecker in der Kantine” => raus damit! Keine Angst die Info ist ja nicht weg, sie ist im Verlauf der Wave ja noch zu sehen
- und beim “Verlauf” dann auch der letzte Tipp: aus einer Wave ist nichts final löschbar, Postings, Dokumente, Dateien … alles nachvollziehbar. Also gro0e Obacht was da geschrieben oder angehängt wird, so richtig rausbekommen wie bei einer Mail tut man es nicht …
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